Biomasseförderung


1. Basisförderung von Biomasseanlagen

1. Basisförderung von Biomasseanlagen

 

Im Rahmen der Basisförderung förderfähig können die Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung gefördert werden, wenn sie folgende allgemeine Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Anlagen müssen der Bereitstellung des Wärmebedarfs eines Gebäudes dienen, für das bereits vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde und das bereits vor dem 1. Januar 2009 über ein Heizungssystem verfügte (Gebäudebestand).
  • Die Durchführung des hydraulischen Abgleichs ist in der Fachunternehmererklärung zu bestätigen. Der hydraulische Abgleich kann zum Beispiel nach der Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand“ des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchgeführt werden.
  • Fördervoraussetzung ist zudem, dass mindestens eine Umwälzpumpe im Heizungssystem die Effizienz-Anforderungen entsprechend der Effizienzklasse A erfüllt oder den Energieeffizienzindex EEI gemäß Ökodesignrichtlinie von 0,27 einhält. Dies ist durch Vorlage der Rechnung (in Kopie) nachzuweisen. Der Hersteller und die Typbezeichnung müssen aus der Rechnung hervorgehen. Eine Liste der (separaten sowie integrierten) Umwälzpumpen finden Sie rechts nebenstehend im Bereich „Downloads“. Ausgenommen von dieser Regelung sind Pelletöfen mit Wassertasche.

a. Automatisch beschickte Biomasseanlagen von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung zur Verfeuerung von Holzpellets

 

Die Förderung von automatisch beschickten Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung von Holzpellets mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW beträgt 80 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung.

 

Dabei gelten die folgenden Mindestförderbeträge:

  • für Pelletöfen mit Wassertasche: 2.000 Euro
  • für Pelletkessel: 3.000 Euro
  • für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher und mit einem Speichervolumen von mindestens 30 l/kW: 3.500 Euro.

 

Zu den förderfähigen Pelletkesseln gehören auch Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Scheitholz. Kombinationskessel müssen über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung für den handbeschickten Teil der Anlage verfügen.

 

b. Automatisch beschickte Biomasseanlagen von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln

Die Förderung beträgt pauschal 3.500 Euro je Anlage. Förderfähig sind nur Anlagen, die über ein Mindestspeichervolumen von 30 Litern je Kilowatt Nennwärmeleistung verfügen.

 

Zu den förderfähigen Holzhackschnitzelanlagen gehören auch Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln und Scheitholz. Kombinationskessel müssen über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung für den handbeschickten Teil der Anlage verfügen.

 

c. Handbeschickte Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW

 

Förderfähig sind nur besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel (staubförmige Emissionen: 15 mg /m³), die über ein Mindestpufferspeichervolumen von 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung verfügen. Die Förderung beträgt pauschal 2.000 Euro je Anlage.

2. Bonusförderungen

Besonders innovative oder effiziente Anwendungen von Biomasseanlagen können zusätzlich zur oben genannten Basisförderung mit den folgenden Bonus-Förderungen bezuschusst werden:

 

Regenerativer Kombinationsbonus

Zusätzlich zur Basisförderung für die Errichtung einer förderfähigen Biomasseanlage können Sie einen Bonus erhalten, sofern Sie gleichzeitig eine förderfähige Solaranlage für die Raumheizung und Warmwasserbereitung oder eine Solaranlage für die reine Warmwasserbereitung errichten (Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Bonusförderung).

 

Effizienzbonus

Der Effizienzbonus kann zusätzlich zur Basisförderung gewährt werden, wenn die förderfähige Biomasseanlage einem besonders effizient gedämmten Wohngebäude dient. 

 


Maichle-Immobilienwerk GmbH                                               Öffnungszeiten

Hauptstr. 37/2                                                                                      Mo.-Fr.  08.00-13.00 Uhr
72810 Gomaringen                                                                                             14.00- 17.00 Uhr

 

Tel.: 07072 / 600 43-0

info@maichle-immobilienwerk.de